ICH
Ich darf ganz so sein, wie ich bin.
Wer bin ich, wenn ich die Vorstellungen und Ideen, von dem, wer ich bin, loslasse. Wer bin ich, wenn ich offen in mich lausche und einfach warte, was in diesem Moment in mir auftaucht. 
Wer bin ich, wenn meine Anstrengung, etwas sein zu müssen, etwas leisten zu müssen, Pause macht. 
Ich betrete den Raum dahinter, den zeitlosen, liebevollen Raum, wo ich mit meinem Kern verbunden bin, wo ich meine Impulse, meine Gefühle und Ängste wahrnehmen kann. Ich fühle eine Verbindung zu mir selbst. Ich fühle Verbundensein mit etwas, das mich hält und nährt und trägt. Gibt es ein Wort, das für mich taugt? Quelle? Licht? Verbundenheit mit dem Ganzen? mit dem Kern? mit Gott?

DU
Ich entscheide mich, neugierig zu sein und offen in deine Nähe zu kommen. Ich entscheide mich, dich nicht anders haben zu wollen, als du bist. Ich öffne mich dem, was in diesem Moment bei dir sein mag. Ich lausche, horche, sehe, wie du da bist und was du mir entgegenbringst. Vielleicht passt es zu dem, was ich gerade will. Vielleicht nicht. Ohne Erwartung und Urteil schaue ich dir in die Augen. Unbekanntes Universum. Danke, dass ich etwas von dir sehen darf.

WIR
Was geschieht, wenn du und ich in Achtsamkeit gemeinsam da sind. Was geschieht, wenn wir uns als Menschen voll und ganz lassen, wie wir sind. Können wir die Verbundenheit rufen, die größer ist als unser eigenes Tagesvorhaben? Verbundenheit, weil wir Menschen sind. Verbundenheit, weil wir jeder stark und schwach, groß und klein und noch so viel mehr sind? …